KidsLab in Schwerin
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Programmierung

Dein Python-Code im Weltall: Rückblick auf die Astro-Pi Mission Zero

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Dein Python-Code im Weltall: Rückblick auf die Astro-Pi Mission Zero

Am 26. Februar hieß es im KidsLab: „3, 2, 1 ... Lift-off für euren Code!“ In unserem Workshop zur Astro-Pi-Mission Zero hatten unsere jungen Programmierer:innen die einmalige Chance, Python-Code zu schreiben, der tatsächlich auf der Internationalen Raumstation (ISS) ausgeführt wurde.

Was sind eigentlich die ISS und ein Astro Pi? Die ISS kreist in einer Höhe von etwa 400 km um die Erde. An Bord leben und arbeiten Astronaut:innen, die wissenschaftliche Experimente durchführen, die oft von Computern gesteuert werden. Einer dieser Computer ist der Astro Pi, ein speziell für die extremen Bedingungen im Weltraum entwickelter Raspberry Pi. Der Astro Pi ist mit dem sogenannten Sense HAT ausgestattet und verfügt über verschiedene Sensoren für Farbe, Temperatur und Bewegung sowie eine 8×8 LED-Matrix zur Anzeige von Bildern.

Das Ziel der weltweiten Mission Zero ist es, die ISS für die Astronaut:innen ein bisschen bunter zu machen. Die Aufgabe für unsere Teilnehmer:innen war klar definiert: Zuerst wurde ein Bild für die LED-Matrix programmiert. Anschließend kam der Farbsensor zum Einsatz, um das Licht auf der ISS zu messen und das eigene Bild entsprechend einzufärben. Wichtig dabei war, dass das Programm genau 30 Sekunden lang in einer Schleife läuft. Jedes gültige Programm, das im Workshop erstellt wurde, wird nun wirklich im All ausgeführt! Als Belohnung erhalten alle Teilnehmer:innen ein offizielles Zertifikat mit der genauen Zeit und dem Ort der ISS, an dem ihr Code ausgeführt wurde.

Programmieren mit Python
Dafür haben wir die Programmiersprache Python verwendet. Sie ist nicht nur bei Profis in der Raumfahrt beliebt, sondern aufgrund ihrer guten Lesbarkeit auch perfekt für Einsteiger im KidsLab geeignet. Wir haben unter anderem gelernt, wie Computer Farben aus Rot, Grün und Blau (RGB) mischen und wie man eine Liste mit 64 Farbwerten erstellt, um ein digitales Bild zu „malen“. Es war toll zu sehen, wie kreativ die Kinder waren – von verschiedenen Figuren und Kontinenten bis hin zu kleinen, eigenen Animationen war alles dabei. Am Ende des Programms wurden die LEDs gelöscht oder speziell eingefärbt, um zu zeigen, dass der Code erfolgreich ausgeführt wurde.

Jetzt ist die Mission wirklich abgeschlossen: Das Zertifikat über den erfolgreich ausgeführten Code liegt nun vor! Zertifikat Mentor